Gedenktafeln auf dem Friedhof Dudenhofen

......erinnern an 179 Männer und Frauen, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen

Zwei große Gedenktafeln auf dem Friedhof Dudenhofen erinnern an 179 Männer und Frauen, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen.
Das Besondere daran: Porträtfotos ergänzen die Namen, Geburts- und Sterbedaten

Gemeinsam mit dem VdK ist es gelungen, einen weiteren Beitrag zur kulturellen Identität des Ortes zu schaffen, würdigte Klaus Klein vom Verein Heimat, Geschichte und Kultur in Dudenhofen.
Er berichtete auch von seiner persönlichen Motivation, das Projekt zu unterstützen: Sowohl sein Großvater als auch sein Vater waren Kriegsteilnehmer. Ludwig Klein II., der Großvater, wurde 1914 mit 25 Jahren zur Infanterie eingezogen, kämpfte in Nordfrankreich, wurde fünf Mal verwundet „und überlebte nur, weil der Krieg zu Ende war und man Zeit hatte, ihn gesund zu pflegen“. Philipp Heinrich Klein, der Vater, wurde als 17-Jähriger eingezogen und musste im Zweiten Weltkrieg kämpfen. Er kannte alle Dudenhöfer, die auf den Bildtafeln abgebildet sind. Seinem Sohn sagte er später, dass keiner der Gefallenen ein Held sein wollte:
Im Krieg zu sterben sei barbarisch. „Meine Generation und ich brauchten nicht durch all dieses Leid zu gehen“, sagt Klaus Klein heute, „unsere Aufgabe ist es nun, den Frieden zu erhalten.“ Die Gedenktafeln seien ein Beitrag dazu, junge Menschen zur Erhaltung des Friedens zu erziehen.